Frieden und Solidarität statt Identitätsrock á la Frei.Wild

Aufruf zum Uelzener Friedensmarsch am Ostersonntag

Ausgerechnet am Ostersonntag, dem 21. April, haben Frei.Wild die Jabelmannhalle in Uelzen gemietet. Gegen diesen Auftritt haben sich 20 Organisationen und 100 Einzelpersonen in einem offenen Brief an den Betreiber der Jabelmannhalle, Herrn Gustävel gewandt.

Rechtspopulisten aktiv eine Bühne zu bieten, fördert auch in unserer Stadt ein Klima der gesellschaftlichen Gegensätze. Diesen Entwicklungen müssen sich alle demokratischen Kräfte gemeinsam entgegenstellen. Weiterlesen

Stammtischkämpfer*innen-Seminar – Argumentieren gegen Stammtischparolen

„Ich bin ja tolerant, aber…“! Du hast dich nicht getraut einem rassistischen Spruch, den Du in der Schlange vor der Kasse im Einkaufszentrum gehört hast, zu entgegnen. Bei Familienfeiern, im Sportverein, in der Pause mit den Arbeitskolleg*innen … manchmal fallen Sprüche, die dich einfach sprachlos machen. Sprüche wie: „In manchen Punkten hat die AfD einfach recht.“, oder „Wegen der ganzen Flüchtlinge in Deutschland finden deutsche Jugendliche keine Arbeit.“ Du hättest gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen. Mehr

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Seawatch

Stoppt das Sterben, nicht die Retter!
Zivile Seenotrettung von Flüchtenden

Vor unseren Augen sterben Menschen im Mittelmeer. Wird ihr Tod billigend in Kauf genommen, und ist das Sterbenlassen als Erziehungsmaßnahme gedacht? Aus dem sogenannten christlichen Abendland kommen verstörende und erschreckende politische Signale. Wenn es um Rettungseinsätze geht, demonstriert die Europäische Union nicht nur Willen- und Tatenlosigkeit, sie behindert sogar die zivile Seenotrettung, die von der Zivilgesellschaft durch Spenden getragen wird. Schlimmer noch: Das Engagement von EU-Bürgern für das Lebensrecht von Menschen wird von Politikern und Regierungsmitgliedern in die kriminelle Ecke gestellt.

https://buendnis-demokratie-toleranz-uelzen.de/termine/stoppt-das-sterben-nicht-die-retter-zivile-seenotrettung-von-fluechtenden/

Lesung und Diskussion mit Thomas Willms

Ausschwitz als Steinbruch – Was von den NS-Verbrechen bleibt

Können die Verbrechen des NS-Regimes, auch der im Mittelpunkt des Gedenkens stehende millionenfache Mord an Jüdinnen und Juden, wie jedes andere Verbrechen der Weltgeschichte, vergessen werden?

In seinem Buch „Auschwitz als Steinbruch“ gibt der Politikwissenschaftler Thomas Willms in Essays, Analysen und Recherchen Antworten auf die Frage: Was bleibt von den zahllosen und schrecklichen NS-Verbrechen in unserem Gedenken präsent? Welche Aspekte der Erinnerungen sind auch von Zeitzeugen von Anfang an ignoriert worden? Welche Missverständnisse bestimmen unsere Vorstellungen über Konzentrationslager? Geben wir den Stimmen der überlebenden Opfer ihr politisch-moralisches und authentisch-dokumentarisches Gewicht?

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