Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Seawatch

Stoppt das Sterben, nicht die Retter!
Zivile Seenotrettung von Flüchtenden

Vor unseren Augen sterben Menschen im Mittelmeer. Wird ihr Tod billigend in Kauf genommen, und ist das Sterbenlassen als Erziehungsmaßnahme gedacht? Aus dem sogenannten christlichen Abendland kommen verstörende und erschreckende politische Signale. Wenn es um Rettungseinsätze geht, demonstriert die Europäische Union nicht nur Willen- und Tatenlosigkeit, sie behindert sogar die zivile Seenotrettung, die von der Zivilgesellschaft durch Spenden getragen wird. Schlimmer noch: Das Engagement von EU-Bürgern für das Lebensrecht von Menschen wird von Politikern und Regierungsmitgliedern in die kriminelle Ecke gestellt.

https://buendnis-demokratie-toleranz-uelzen.de/termine/stoppt-das-sterben-nicht-die-retter-zivile-seenotrettung-von-fluechtenden/

Lesung und Diskussion mit Thomas Willms

Ausschwitz als Steinbruch – Was von den NS-Verbrechen bleibt

Können die Verbrechen des NS-Regimes, auch der im Mittelpunkt des Gedenkens stehende millionenfache Mord an Jüdinnen und Juden, wie jedes andere Verbrechen der Weltgeschichte, vergessen werden?

In seinem Buch „Auschwitz als Steinbruch“ gibt der Politikwissenschaftler Thomas Willms in Essays, Analysen und Recherchen Antworten auf die Frage: Was bleibt von den zahllosen und schrecklichen NS-Verbrechen in unserem Gedenken präsent? Welche Aspekte der Erinnerungen sind auch von Zeitzeugen von Anfang an ignoriert worden? Welche Missverständnisse bestimmen unsere Vorstellungen über Konzentrationslager? Geben wir den Stimmen der überlebenden Opfer ihr politisch-moralisches und authentisch-dokumentarisches Gewicht?

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Gedenkveranstaltung zum “Tag der Befreiung”

Anlässlich des Tages der Befreiung vom Faschismus lädt das Uelzener Bündnis für Demokratie und Toleranz zu einer Gedenkveranstaltung am 8. Mai 2018 auf den Uelzener Friedhof ein.
Gemeinsam mit dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis, der katholischen Kirche, der reformierten Kirche soll am sogenannten „Ausländer-Gräberfeld“ den Opfern der Zwangsarbeit gedacht und an die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert werden.

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Stellungnahme zur geplanten Einrichtung eines muslimische Gräberfelds in Westerweyhe

Die Planung der Hansestadt Uelzen, im Rahmen der Friedhofsumgestaltung in Westerweyhe ebenfalls ein muslimisches Gräberfeld einzurichten, hat eine Vielzahl antimuslimischer Ressentiments zu Tage treten lassen.

Das Uelzener Bündnis für Demokratie und Toleranz nimmt wie folgt Stellung dazu:
Die Hansestadt Uelzen muss als Betreiberin des Friedhofs allen Bürger_innen eine würdevolle Bestattung ermöglichen. »Eine Bestattung ist dann würdevoll, wenn sie den persönlichen und religiösen Vorstellungen des Verstorbenen und seiner Angehörigen entspricht«, stellt Bündnismitglied und Ortsratsmitglied Florian Ihlenfeldt fest.

Menschen muslimischen Glaubens können bisher nur außerhalb des Landkreises Uelzen gemäß ihrer Vorstellungen bestattet werden; dieser Umstand macht sie zu Bürger_innen zweiter Klasse. Die Einrichtung eines muslimischen Gräberfelds ist eine notwendige Voraussetzung dafür, dass Integration gelingen kann.
»Deswegen begrüßen wir die Pläne zur Einrichtung eines muslimischen Gräberfelds. Sie entspricht einer weltoffenen Hansestadt«, so Ihlenfeldt weiter.

Das Bündnis hebt insbesondere den am Samstag, 4. November 2017 in der Allgemeinen Zeitung erschienen Artikel von Norman Reuter, als positives Beispiel einer aufklärenden und sachlichen Hintergrundberichterstattung hervor.